Sonntag, 9. Oktober 2016

Manuelles fotografieren Teil ISO

Heute kommt der letzte Teil des manuellen fotografierens. Der ISO-Wert wird die Sensibliltät des Kamerasensors anzeigen. Desto höher der ISO-Wert ist, umso sensibler ist der Sensor. Es gibt einen Vorteil und Nachteil. Man kann mit den  höhren ISO-Werten die Verschlußzeit verkürzen, aber man gerät in die Gefahr, dass das Bild beginnt zu verrauschen.  Man sollte den ISO-Wert so wählen,  das man kaum Rauschen erkennt. Bei ISO-Werten bis 400 sieht man bei den Fotos kaum ein Rauschen und ab ISO-Wert 1600 hat man bei den Bild sehr viel Rauschen erkennen. Das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe mit meinen Kameras.
Viele Kameras besitzen ein Belichtungsmesser, aber viele ignorieren diesen.  Man kann diesen durch den Sucher sehen, wenn der Auslöser halb durch gedrückt wird. Damit sehe ich, ob mein Bild optimal belichtet wird. Der Zeiger beim Belichtungsmesser sollte auf 0 stehen (siehe Bild1) um ein optimal belichtetes Bild zubekommen. Ist der Zeiger zu weit rechts, dann ist das Bild überbelichtet (siehe Bild 2) und ist er zu weit links, dann ist das Bild unterbelichtet (siehe Bild 3).
Jetzt können wir unserer perfektes Foto machen.

Workflow:
1. Verschlusszeit auswählen (Brennweite=Kehrwehrt; Achtung Grobfaktor nicht vergessen!) 
2. Blende auswählen (geringe oder viel Tiefenschärfe)
3. ISO auf kleinsten Wert stellen. 
4. Auslöser halb durch drücken, auf den Belichtungsmesser schauen.
5. - Ist der Belichtungsmesser links von Null, ISO-Wert erhöhen.
    - Ist der Belichtungsmesser rechts von Null, Verschlusszeit verringern.
6. Der Zeiger ist auf Null, den Auslöser voll durch drücken.

Die Fotografin Nina Schnitzenbaumer hat ein super Video übers manuelles Fotografieren gemacht. 
 Einfach mal anschauen. Viel Spass beim manuellen Fotografieren.

Bild 1 optimal Belichtet
Bild 2 überbelichtet
Bild 3 unterbelichtet