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Sonntag, 30. Oktober 2016

Manuelles Fotografieren. Linksammlung von Videos

Parkplatz Olympia Stadion Berlin

Ich habe einige Youtube-Videos mal zu sammen gestellt für das manuelle fotografieren.  Einfach mal als Ergänzung zu meinem geschriebenen Teilen des manuellen Fotografierens.

Die Videos sind von Benjamin Jaworskyj, er erklärt sie sehr witzig und plastisch.

Modus: https://www.youtube.com/watch?v=hkV-wkkUH9I

Blende: https://www.youtube.com/watch?v=nOoil6AfcDg

Verschlusszeit: https://www.youtube.com/watch?v=TqTzaJ4DuBA

ISO: https://www.youtube.com/watch?v=5aYhugCWiQs


Sonntag, 9. Oktober 2016

Manuelles fotografieren Teil ISO

Heute kommt der letzte Teil des manuellen fotografierens. Der ISO-Wert wird die Sensibliltät des Kamerasensors anzeigen. Desto höher der ISO-Wert ist, umso sensibler ist der Sensor. Es gibt einen Vorteil und Nachteil. Man kann mit den  höhren ISO-Werten die Verschlußzeit verkürzen, aber man gerät in die Gefahr, dass das Bild beginnt zu verrauschen.  Man sollte den ISO-Wert so wählen,  das man kaum Rauschen erkennt. Bei ISO-Werten bis 400 sieht man bei den Fotos kaum ein Rauschen und ab ISO-Wert 1600 hat man bei den Bild sehr viel Rauschen erkennen. Das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe mit meinen Kameras.
Viele Kameras besitzen ein Belichtungsmesser, aber viele ignorieren diesen.  Man kann diesen durch den Sucher sehen, wenn der Auslöser halb durch gedrückt wird. Damit sehe ich, ob mein Bild optimal belichtet wird. Der Zeiger beim Belichtungsmesser sollte auf 0 stehen (siehe Bild1) um ein optimal belichtetes Bild zubekommen. Ist der Zeiger zu weit rechts, dann ist das Bild überbelichtet (siehe Bild 2) und ist er zu weit links, dann ist das Bild unterbelichtet (siehe Bild 3).
Jetzt können wir unserer perfektes Foto machen.

Workflow:
1. Verschlusszeit auswählen (Brennweite=Kehrwehrt; Achtung Grobfaktor nicht vergessen!) 
2. Blende auswählen (geringe oder viel Tiefenschärfe)
3. ISO auf kleinsten Wert stellen. 
4. Auslöser halb durch drücken, auf den Belichtungsmesser schauen.
5. - Ist der Belichtungsmesser links von Null, ISO-Wert erhöhen.
    - Ist der Belichtungsmesser rechts von Null, Verschlusszeit verringern.
6. Der Zeiger ist auf Null, den Auslöser voll durch drücken.

Die Fotografin Nina Schnitzenbaumer hat ein super Video übers manuelles Fotografieren gemacht. 
 Einfach mal anschauen. Viel Spass beim manuellen Fotografieren.

Bild 1 optimal Belichtet
Bild 2 überbelichtet
Bild 3 unterbelichtet

Freitag, 7. Oktober 2016

Manuelle Fotografie/ Teil Blende

So nun geht es weiter mit der manuellen Fotografie. Es sieht alles viel schwieriger aus, als es ist.  Man muss den Workflow, nur verinnerlichen. Dann geht es ruckzuck mit der mannuellen Fotografie. Jetzt aber weiter. Letztens bekam ich von der Firma Rollei eine kleine Plastikkarte. Die fand ich ganz toll, sie zeigt welche Auswirkungen jede Einstellung auf einem Bild bewirkt.


Ich möchte hier am besten über das obrige Foto,  die Blende erklären für mein manuelles Einstellen beim fotografieren. Im obrigen Drittel zeigt uns die Grafik welche Blenden es so gibt. Kurz gesagt,  es gibt kleine Blendenöffnungen oder große Blendenöffnungen. So einfach. Eine kleine Blende läßt wenig Licht durch das Objektiv bzw. eine große Blende läßt viel Licht durch.
Die Blendenöffnungen werden durch Zahlen dargestellt. So größer die Zahl, umso kleiner die Blendenöffnung. Wirkt sich die Blende auf das Foto aus?
Ja, bei einer kleinen Blendenöffnung wird das Bild umso schärfer,  bzw. bei einer großen Blendenöffnung wird ein Teil des Bildes unscharf.
Soll mein Foto scharf sein, dann wähle ich eine kleine Blende mit mindestens einen Wert  von  f11 aus. Wenn etwas im Hintergrund unscharf sein soll, wählt man eine große Blende unter f 5,6. Der Fotograf spricht hier von viel Schärfentiefe bzw. geringer Schärfentiefe des Fotos.
Nun kommen zwei Fotos mit unterschiedlichen Blenden/ bzw. unterschiedlichen Schärfentiefe. Diese Fotos entstanden beim  fotoworkshops-berlin.

kleine Blende f 2.8  ISO 100 1/320 Sek. geringer Schärfentiefe
große Blende 11 ISO 200 1/160 Sek. mit viel Schärfentiefe
So now we go on with manual photography. It all looks much more difficult than it is. You have to internalize the workflow. Then it goes jerkily with the manly photography. Now go on. I recently received a small plastic card from Rollei. I found it very great, it shows the effects each setting on a picture causes.
I would like to explain here the best about the obrige photo, the aperture for my manual setting at the photograph. In the third third, the graphic shows which screens there are. In short, there are small aperture apertures or large aperture apertures. So easy. A small aperture leaves little light through the lens or a large aperture lets much light through.
The aperture apertures are represented by numbers. The larger the number, the smaller the aperture. Does the aperture affect the photo?
Yes, with a small aperture, the image becomes sharper, or with a large aperture, part of the image is blurred.
If my photo should be sharp, then I select a small aperture with at least a value of f11. If something is blurred in the background, choose a large aperture under f 5.6. The photographer speaks here of a lot of sharpening depth or low depth of sharpness of the photo.
Now two photos come with different apertures or different sharpening depths. These photos were taken at fotoworkshops-berlin.



Sonntag, 25. September 2016

Manuelle Fotografie/ Teil Sensor=Grobfaktor

Das Erste,  was man tun muss ist den Mut zu fassen,  manuell zu fotografieren. Egal ob die ersten Fotos ziemlich lange dauern,  es ist wichtig,  sich an den Workflow zu gewöhnen, dann geht das ziemlich schnell.  Wir stellen das Drehrad auf M bei unserer Kamera ein, damit haben wir den ersten Schritt getan. 


Als nächstes müssen wir überlegen, was für eine Brennweite wir benutzen wollen:
  Also  z.B. 35mm, 50 mm, 100mm u.s.w.
Festbrennweite benutzt oder einem Zoom Objektiv  einsetzen, welche Brennweite eingestellt wurde.

Wozu ist dies Wichtig? Um Verwackelung des Bildes zu vermeiden,  benötigen man diese Angaben. 
Sie bestimmt das Zeitverhalten. Nehmen Sie einen Besenstil, eine lange Papierrolle oder ein langes Rohr und halten das am Ende fest. Bringen Sie das auf Augenhöhe, als würde Sie fotografieren. Der Gegenstand wackelt ganz schön und jetzt das gleiche mit ein Trinkglas versuchen.
 Nun wackelt es weniger.
Ob Besenstil ... (große Brennweite) oder Glas (kleine Brennweite) stellen unser Verhalten dar beim fotografieren.

Umso grösser die Brennweite ist, desto schwieriger ist es, die Kamera Ruhig zu halten.
Um verwackelungen zu verrmeiden,  hilft uns hier das Zeitverhalten.
Hier muss leider etwas gerechnent werden, es ist nicht schwer.
Es gibt eine Regel, dass die Verschlusszeit mindestens dem Umkehrwert der Brennweite entspricht. Dasraus folgt eine 100mm-Brennweite erfordert demzufolge mindestens eine Verschlusszeit von 1/100s.  Da war doch einfach.

Jetzt  kommt der Hacken an dieser Sache. Dieses gilt aber nur bei einer Vollformat-Kamera.
Es gibt unterschiedliche Kameratypen.
Sie  alle haben unterschiedliche Sensoren. Danach richtet sich die wirkliche Brennweite.
Und nun müssen wir den Cropfaktor für den Sensor wissen.
Ich besitze drei Kameras,  eine von Nikon D 3000 (APS-C Sensor),  Canon 750 D (APS-C Sensor) und eine Panasonic GH 2 ( Micro-Four-Thirds)

 Welcher Sensor hat meine Kamera? 
Wenn man das nicht weiß, dann die Gebrauchsanweisung lesen oder Google fragen.
 Hier gebe ich Ihnen den Cropfaktor für gängige Sensoren einmal vor:
Die Berechnung des Cropfaktors, mache ich in einen anderen Post.

Vollformatkameras ist = 1,0
Nikon (APS-C Sensor) ist der Crop-Faktor = 1,5
 Canon (APS-C Sensor) ist der Crop-Faktor = 1,6
Panasonic GH 2 ( Micro-Four-Thirds) ist der Crop-Faktor = 2

Nun haben wir den Cropfaktor für unsere Kamera, was passiert nun weiter?
Wir schauen auf die Brennweite unseren Objektiv:
Ich habe gerade auf meine Kameras jeweils ein 100mm Objektiv drauf.
 Das heißt, ich nehme die Brennweite,  mal den Crop-Faktor.

Nikon 100mm * 1,5= 150mm
 Canon100mm * 1,6= 160mm
Panasonic 100mm * 2= 200mm

Nun habe ich die richtige Brennweite und berechne die optimale Verschlusszeit,
so dass kaum eine Verwacklung entsteht.

  Nikon 100mm  150mm = 1/150s
 Canon 160mm 1/160s.
Panasonic  200mm 1/200s.

Jetzt hat man die optimale Verschlußzeit. Diese stelle ich manuell in meiner Kamera ein.

Ich bestitze jeweils ein 50mm Objektiv.
Welche Verschlußzeit muss ich nun für jede meiner  Kamera einstellen?

 Nikon  1/75s.
Da man keine 1/75s. einstellen kann, nehme ich den nächst höheren Wert in meiner Kamera,
also eine 1/80s
 Canon 1/80s.
Panasonic  1/100s.

Man gewöhnt sich schnell an die Rechnerei und der Erfolg gibt einem Recht.


The first thing one needs to do is to have the courage to photograph manually. Whether the first photos take a long time, it is important to get used to the workflow, then that's pretty fast. We provide the dial on M at our camera, so we have taken the first step.

Next we need to consider what a focal length we want to use:
So for example, 35mm, 50mm, 100mm ...
used fixed focal length or use a zoom lens, the focal length was adjusted.

Why this is important? To avoid camera shake of the image, you need this information.

It determines the time response. Take a broom handle, a long roll of paper or a long tube and keep the tight end. Bring the eye to eye, as you would photograph. The object wobbles pretty and now the same attempt with a drinking glass.

 Now it wobbles less.

Whether broomstick ... (long focal length) or glass (small focal length) make our behavior is when photographed.


All the greater is the focal length, the harder it is to hold the camera steady thing.

To verrmeiden camera shake, helps us here the timing.

Here, unfortunately, something must be gerechnent, it is not difficult.

There is a rule that the shutter speed corresponds at least to the reciprocal of the focal length. Dasraus follows a 100mm focal length requires therefore at least a shutter speed of 1 / 100s. Since it was easy.


Now the chopping is on this matter. This is only valid for a full frame camera.

There are different types of cameras.

They all have different sensors. After that, the real focal length depends.

And now we need to know the crop factor of the sensor.

I have three cameras, a Nikon D 3000 (APS-C) sensor, Canon 750 D (APS-C) sensor and a Panasonic GH2 (Micro Four Thirds)


 Which sensor has the camera?

If one does not know, then read the instructions or ask Google.

 Here I give you before the crop factor for common sensors once:

The calculation of Cropfaktors, I'm in another post.


Full-format cameras is = 1.0

Nikon (APS-C sensor) is the crop factor = 1.5

 Canon (APS-C sensor) is the crop factor = 1.6

Panasonic GH2 (Micro Four Thirds) is the crop factor = 2


Now we have the crop factor for our camera, what happens now?

We look at the focal length of our objective:

I just on top of my cameras each have a 100mm lens.

 That is, I take the focal length, sometimes the crop factor.


Nikon 100mm * 1.5 = 150mm

 Canon100mm * 1.6 = 160mm

Panasonic 100mm * 200mm 2 =


Now I have the right focal length and calculate the optimum shutter speed,

so that hardly any judder arises.


  Nikon 100mm 150mm = 1 / 150s

 Canon 160mm 1 / 160s.

Panasonic 200mm 1 / 200s.


Now you have the optimum shutter speed. I set this manually in my camera.


I each bestitze a 50mm lens.

Which shutter speed, I must now set for each of my camera?


 Nikon 1 / 75s.

Since you no 1 / 75s. can adjust, I'll take the next higher value in my camera,

So a 1 / 80s

 Canon 1 / 80s.

Panasonic 1 / 100s.


You quickly get used to the calculation and the success is a right.